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Diagnostik

3D-Diagnostik/DVT

- Für eine neue Dimension der Diagnostik

Schon seit Jahren wird in der Humanmedizin die Computertomographie (CT) genutzt. Daraus hervorgegangen ist in neuerer Zeit die sog. Digitale Volumentomografie (DVT). Dabei handelt es sich um ein dreidimensionales, bildgebendes Verfahren, welches speziell für den Kopfbereich konzipiert ist. Es ist vollkommen schmerzfrei und, im Vergleich zum CT, mit einer wesentlich geringeren Strahlenbelastung verbunden.

Die Vorteile

- Sehr scharfe, millimetergenaue 3D-Aufnahmen des Schädels bzw. Kiefers

- Sichere Beurteilung von Zustand oder Veränderungen des Knochens

- Präzise dreidimensionale Implantatplanung am Computer für noch bessere Ergebnisse und schonendere chirurgische Eingriffe

- Genaue Beurteilung verlagerter Zähne für eine sicherere Entfernung mit weniger Risiko

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Digitales Röntgen

- Moderne Technologien für moderne Zahnheilkunde.

Diagnose ist die Basis jeglicher Therapie. Neben unserem Wissen und unserer ärztlichen Erfahrung helfen uns Röntgenbilder zur genauen Befundung des Kausystems. Bei uns besteht die Möglichkeit des digitalen Röntgens. Dabei werden Röntgenbilder nicht mehr auf einen konventionellen Film, sondern digital mit einem Sensor aufgenommen.

Der Vorteil

Die Röntgenbilder stehen nach wenigen Sekunden zur Verfügung, können angepasst und nachbearbeitet werden. Zudem ermöglicht der empfindliche Sensorchip eine geringere Strahlenbelastung für Sie.

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DNS-Sondentest/Bakterienbestimmung

- Dem Übel auf der Spur!

Die Parodontitis (früher auch Parodontose genannt) ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Mehr als die Hälfte der 35 bis 44-Jährigen leiden an der Erkrankung des Zahnhalteapparates - 20 Prozent in dieser Altersgruppe sogar an schwerer Parodontitis.

Durch Parodontitis gehen mehr Zähne verloren als durch Karies!

Hilfe bietet ein neu entwickelter DNS-Sondentest. Mit diesem Keimtest können die für Ihre Parodontitis verantwortlichen Bakterienarten (in der Mundhöhle leben rund 700 verschiedene Arten) identifiziert werden.

Das Verfahren

Bei diesem völlig schmerzfreien Test werden mit Hilfe von sterilen Papierspitzen Bakterienproben aus ausgewählten Zahnfleischtaschen entnommen. Dazu werden die Papierspitzen für etwa 20 Sekunden in den Taschen belassen, wo sie sich mit Flüssigkeit und den darin befindlichen Bakterien vollsaugen. Anschließend erfolgt in einem Labor die gentechnische Analyse und Auswertung.

Was tun bei einem erhöhten Parodontitisrisiko?

Entsprechend der Testergebnisse zeigt sich ob, ein erhöhtes Risiko vorliegt oder nicht. Das dient als Grundlage für einen individuellen Behandlungsplan.

1. Behandlung mit Antibiotikum

Sind die einzelnen Keime genau identifiziert, kann das speziell dafür am besten geeignete Antibiotikum ausgewählt und eingesetzt werden. Eine Antibiotikagabe ohne vorherige Bestimmung der parodontalen Keime kann nicht zum Behandlungserfolg führen, da die unterschiedlichen Bakterien auf verschiedene Antibiotika ansprechen beziehungsweise nicht ansprechen.

2. Photodynamische Lasertherapie

Nach der gründlichen Reinigung der Zahnfleischtaschen kommt statt einem Antibiotikum ein schonender Laser zum Einsatz. Dafür wird als erstes eine blaue Farblösung in die Zahnfleischtaschen gegeben. Diese heftet sich an die Zellmembran der schädlichen Bakterien. Gelangt nun das Laserlicht an diese Farbpartikel, so kommt es zur Bildung von aktivem Sauerstoff, der die markierten Bakterien gezielt zerstört.

Vorteil:

+ besonders gründliche und nachhaltige Entfernung schädlicher Keime

+ absolut schmerzlos und schonend für das Zahnfleisch

+ Verzicht auf Antibiotikum und den evtl. damit verbundenen Nebenwirkungen

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