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Praxis

PRGF-Methode

PRGF bedeutet “plasma rich in growth factors” - auf gut deutsch Blutplasma reich an Wachstumsfaktoren.

Der menschliche Organismus setzt bei Verletzungen besondere Proteine aus bestimmten Blutzellen, den Thrombozyten frei, um den Heilungsprozess einer Wunde anzuregen. Mit der PRGF-Technologie wird aus dem Patientenblut das Plasma isoliert, das diese Proteine zur Beschleunigung der Regeneration enthält. Dafür wird dem Patienten vor einer geplanten Operation eine geringe Menge an venösem Blut entnommen und in einer Zentrifuge in seine Bestandteile gespalten. Dadurch wird das Wachstumshormon vom Eigenblut separiert und dieses gewonnene Plasma kann nun überall dort auf- oder eingebracht werden, wo eine schnelle Wundheilung nötig ist.

Die Anwendung von Wachstumsfaktoren zur Beschleunigung der Wundheilung wird in der Chirurgie seit mehr als 15 Jahren angewandt und wurde durch zahlreiche Veröffentlichungen wissenschaftlich anerkannt.

Hilfreich ist das Verfahren grundsätzlich bei allen chirurgischen Eingriffen in der Mundhöhle, insbesondere bei Patienten mit schlechter Wundheilung (z.B. Raucher, Diabetiker).

Vorteile der PRGF-Technologie
  • eine bessere Knochenregeneration nach Zahnextraktion
  • reduziertes Risiko postoperativer Entzündungen, Schwellungen und Wundinfektionen
  • weniger Komplikationen und Schmerzen
  • eine schnellere Knochenneubildung in Bereichen, in denen implantiert wurde; somit eine noch höhere Erfolgsrate bei Implantationen
  • kürzere Einheilzeiten von Implantaten wodurch die Gesamtzeit der Behandlung reduziert wird

Mehr erfahren Sie hier unter http://bti-biotechnologyinstitute.com/de/regenerativen-medizin/

 

Ozon-Therapie

Was macht das Ozon?

Bakterien, Viren und Pilze mit Sicherheit zuverlässig eliminieren! Keime in der Mundhöhle sind die Hauptursache für fast alle Erkrankungen von Zahn und Zahnfleisch, von der Karies bis zu Parodontopathien. Im Umfeld von zahnmedizinischen Behandlungen können mikrobielle Erreger zudem auch zu postoperativen Beschwerden führen und allgemein den Heilungsprozess verzögern.

Wichtigste Vorteile auf einen Blick

 Schnell:

In wenigen Sekunden eliminiert OzoneDTA
Bakterien, Viren und Pilze.

 Innovativ:

Der medizinische Erfolg lässt sich bereits 
nach wenigen Behandlungen feststellen.

 Effizient:

Die direkte Applikation mit anatomisch angepassten 
Sonden ermöglicht eine optimale Wirkung.

 Fördernd:

Bereits nach 60 Behandlungen hat sich das Ozongerät
amortisiert.

Wirkungsweise des Ozongerätes

Sobald der Sondenkopf in die Nähe der zu behandelnden Stelle kommt, wird die partielle Sauerstoffumwandlung aktiviert und punktgenau auf diese Stelle konzentriert. Durch die Oxidation von Ozon wird die Zellhülle der Mikroben zersetzt und ihre DNA oder RNA angegriffen.

Das sich aufbauende bzw. zerfallende O1 inaktiviert Keime nicht nur an der Oberfläche, sondern auch im darunter liegenden Gewebe (Taschen, Fissuren, Dentinkanälchen). Im Unterschied zu einer Antibiotika-Anwendung sind Resistenzen nicht möglich.

Mehr erfahren Sie hier unter http://www.denta-tec.com/dentalgerate/ozongeraete/ozonedta-ozontherapiegerat-dental.html

 

Sofortimplantate & Keramikimplantate

- Fester Zahnersatz an nur einem Tag

Sofortimplantate

Unter einer Sofortimplantation versteht man das Einsetzen einer künstlichen Zahnwurzel (Implantat) in den Kieferknochen zeitlich sofort im Anschluss an die Entfernung eines natürlichen Zahnes.

Vorteile der Sofortimplantation

  1. Die Behandlungsdauer wird verkürzt: nach der Zahnentfernung muss nicht zwei Monate auf das für eine normale Implantation notwendige Ausheilen der Wunde gewartet werden.
  2. Die durch den entfernten Zahn entstandene Lücke wird in den meisten Fällen sofort durch ein Provisorium auf dem Implantat versorgt.
  3. Der Patient wird weniger psychisch gestresst, da die Zahnentfernung, die Implantation und die Implantaterstversorgung mit einer Krone durch einen Eingriff in nur einer Sitzung vollzogen werden.
  4. Kostenersparnis durch weniger Behandlungssitzungen

Keramikimplantate

Warum Keramik?

Mit Keramikimplantaten lassen sich herausragende ästhetische Ergebnisse erzielen: zum einen ist das Material von sich aus weiss, zum anderen "bevorzugt" das Weichgewebe Zirkonoxid. Hinzu kommt, dass Keramik-Implantate ein geringeres Risiko der Periimplantitis aufweisen. Schliesslich sind sie metallfrei: Studien haben gezeigt, dass Zirkonoxid sehr viel seltener negative Reaktionen des Immunsystems provoziert als Titan.

Keramikimplantate gibt es seit 40 Jahren. Warum fangen sie jetzt erst an, sich durchzusetzen?

In den vergangenen Jahren hat die Entwicklung der Keramikimplantate grössere Sprünge gemacht: bei den Materialien wurden enorme Verbesserungen in Bezug auf Stabilität und Langlebigkeit erzielt, Produktionsverfahren wurden verbessert, was wiederum neue Designs ermöglicht hat. Gleichzeitig ist das wissenschaftliche Fundament breiter geworden und es gibt zunehmend Belege für die zahlreichen Vorteile des Materials.

Kosten Zirkonoxid-Implantate mehr als Titan-Implantate?

Die sehr viel aufwändigere Produktion von Keramikimplantaten macht sie teurer als Titan-Implantate, um ca. 150 bis 250 Euro. Allerdings werden je nach Behandlungsmethode mit dem Implantatsystem der SDS AG deutlich weniger Zubehörteile benötigt, was die Kostendifferenz stark reduziert.

Zahnimplantate werden seit vielen Jahrzehnten als kleine Titanschrauben in der Zahnheilkunde eingesetzt. Ein Nachteil des Titans ist jedoch seine graue Farbe. So kann ein Implantat, besonders bei Frontzähnen und nur dünnem Knochen, durch das Zahnfleisch hindurchschimmern. Dieses Problem hat man mit der Entwicklung von weißen Keramik-Implantaten gelöst. Zahngleich treten diese Implantate aus dem Zahnfleisch heraus und wirken, versehen mit einer Vollkeramikkrone, verblüffend echt.

 

 

 

Schnarchtherapie

 

Etwa 20% aller Deutschen schnarchen regelmäßig. Die Betroffenen schlafen schlecht und wachen morgens wie gerädert auf. Die Folge ist Frust, auch beim Partner.

Schnarchen ist oft dem Nachlassen der Mund- und Rachenmuskulatur zuzuschreiben. Dieses Erschlaffen der Muskulatur ist schuld daran, dass die Zunge in den Rachenraum abrutscht und den Atemkanal verengt. Dadurch entstehen Geräusche beim Atmen. Helfen können dagegen ein Training der Muskulatur in der Rachengegend, z.B. durch das Spielen eines Blasinstruments oder eine Schnarcherschiene.

Dabei handelt es sich um eine individuell nach Abformung Ihrer Zähne hergestellte Schiene für den Ober- und Unterkiefer. Verbunden durch ein Stegsystem werden Unterkiefer, Zunge und weitere Strukturen nach vorne positioniert und der Biss geöffnet. Dadurch wird die Einengung des Rachenraums verringert, die Atemwege werden im Schlaf mechanisch offen gehalten und der Atemwegswiderstand nimmt ab.

In vielen Fällen wird dadurch das Schnarchen beseitigt oder deutlich reduziert.

Kiefergelenkbehandlung

- Der „falsche Biss“ und die Symptome

Kopfschmerzen, Migräne und Ohrgeräusche

Menschen, die häufig an den o.g. Beschwerden leiden oder auch beim Kauen deutliche Knackgeräusche feststellen, haben meist Funktionsstörungen des Kauorgans, das sogenannte Kiefergelenksyndrom.

Diese Erkrankung tritt in unserer Gesellschaft recht häufig auf, bis zu 10% der Bevölkerung sind davon betroffen. Treffen Ober- und Unterkiefer nicht in der idealen Position aufeinander, so spricht man vom „falschen Biss“. Schon geringe Abweichungen können genügen um verschiedene Beschwerden auszulösen.

Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen

Die Muskeln unseres Kausystems sind mit der Nacken- und Wirbelsäulenmuskulatur verbunden. Darum steht auch der „falsche Biss“ in Zusammenhang mit Symptomen, die über den Bereich des Kopfes hinausgehen.

Massagen, Spritzen und Schmerzmittel bringen zwar eine gewisse Erleichterung, die eigentliche Ursache ist aber dadurch nicht geheilt.

Hier arbeiten wir mit Kieferorthopäden, Orthopäden, HNO-Ärzten und Physiotherapeuten eng zusammen, um betroffenen Patienten zu helfen.

Schlafstörungen und Zähneknirschen

Schlafstörungen können u.a. durch Zähneknirschen (Bruxismus) ausgelöst werden. Dabei presst der Schlafende mit großem Kaudruck die Zähne zusammen. Dadurch können der Zahnschmelz zerstört und die Zähne empfindlich werden (siehe auch Knirscherschiene).

Anzeichen für diese Angewohnheit ist die oft deutlich erkennbare Abnutzung der Frontzähne. Bei nächtlichem Knirschen fühlt sich der Kiefer morgens oft steif und ermüdet an, die Beweglichkeit ist eingeschränkt.

DIR-Vermessung

Um die o.g. Symptome abzustellen ist es nötig, die genauen Fehlfunktionen des Kausystems zu untersuchen. Eine Funktionsdiagnostik mit dem DIR-System dient der Erkennung von Störungen an Kiefergelenk und Zähnen. Die Untersuchung ist für den Patienten absolut schmerzfrei und von kurzer Dauer.

Dabei wird eine kleine Kunststoffschablone mit einem Mess-Sensor auf die Zähne gelegt.

Der Patient schließt den Mund und führt, vom Zahnarzt angeleitet, Kieferbewegungen aus. Schon nach wenigen Sekunden wird das Ergebnis auf dem Bildschirm angezeigt. Der Behandler kann nun dieses Bild auswerten und mit Hilfe des DIR-Systems einen optimierten Biss einstellen.

Diese neue Bissposition der Zähne dient als Grundlage für eine weiterführende Therapie, d.h. das Beheben von Beschwerden mit einer herausnehmbaren Entspannungsschiene.

Sobald eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erzielt ist, kann zur dauerhaften Versorgung (ohne Schiene) eine weiterführende Therapie durch den Zahnarzt oder Kieferorthopäden notwendig werden.